"Alles in meinem Leben endet in einem Buch."

"Alles in meinem Leben endet in einem Buch."
Christian Winterstein, Vorsitzender der Hans-Fallada-Gesellschaft e. V. (Foto: privat)

Hans Fallada in Moabit.

"Alles in meinem Leben endet in einem Buch." Hans Fallada in Moabit.

1930 zog der Verfasser des internationalen Bestsellers „Kleiner Mann – was nun?“ mit seiner schwangeren Frau Anna vom beschaulichen Neumünster in das trubelige Moabit nach Berlin. Geldsorgen, Wohnungsnot, schriftstellerische Herausforderungen und die Freude auf das Kind bestimmten Falladas Leben. Seine Moabiter Erlebnisse verarbeitete er sehr konkret in Romanen und Briefen, aus denen Christian Winterstein (Hans Fallada Gesellschaft e. V.) und Wilhelm Holthus lesen. Wir lernen Fallada und viele Orte des früheren Moabits kennen und erfahren, dass sich Freude und Leid damals wie heute gar nicht so sehr unterscheiden.

Nach der Lesung, die eine Stunde geht, sind alle eingeladen, bei einem Umtrunk Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Kurt-Tucholsky-Bibliothek in Moabit, Rostocker Straße 32 b in 10553 Berlin, 30. September 2026, 19:00 Uhr.

Zu erreichen ist die Kurt-Tucholsky-Bibliothek in Moabit unter anderem mit den Buslinien 106 und 123, Haltestelle Wittstocker Straße. Wer mit der S-Bahn kommt, steigt beim S-Bahnhof Beusselstraße aus.

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